• Urban Biodiversity and Ecosystem Services – URBES

    Pojekt_URBES

    Projektleitung: Stockholm Resilience Center

    Leitung Salzburg: Prof. Dr. Jürgen Breuste

    Kooperationspartner: Projektpartner aus neun Forschungseinrichtungen der EU (Schweden, Spanien, Schweiz, Niederlande, Deutschland und Finnland)

    Mitarbeiter: Dr. Annette Voigt, MSc Martina Artmann, MSc Daniel Wurster

    Laufzeit: 2012 bis 2015

    Förderer: FWF, ERA-NET-Programm (7. EU-Rahmenprogramm für Forschung), BiodivERsA

    Mit Januar 2012 begann das Projekt “Urban Biodiversity and Ecosystem Services Project” (URBES), an der die AG Stadt- und Landschaftsökologie unter der Leitung von Prof. Breuste als Projektpartner beteiligt ist. Als Startschuss des BiodivERsA-Projektes, welches durch den FWF als österreichische Partnerorganisationen finanziert wird, trafen sich vom 26. bis 27. Januar 2012 die Projektpartner aus neun exzellenten Forschungseinrichtungen der EU (Schweden, Spanien, Niederlande, Deutschland und Finnland) bei der Projektleitung im Stockholm Resilience Centre, Schweden. Diskutiert wurden Inhalte der neun Arbeitspakte und deren Vernetzung in den vier Clustern sowie die Kommunikation der Projektergebnisse an die wissenschaftliche Gemeinschaft, Planungspraxis und europäische Bevölkerung:

    • Cluster I: Städtische Biodiversität, Ökosystemdienstleistungen und Landnutzung
    • Cluster II: Bewertung von Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen
    • Cluster III: Governance und Management städtischer Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen
    • Cluster IV: Kommunikation und Training

    Der Schwerpunkt der österreichischen Untersuchungen liegt in der nicht-monetären Bewertung urbaner Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen. Um die Wissenslücke zwischen ökologischen und sozialen Indikatoren sowie Anwendungsschwierigkeiten zwischen Theorie und Praxis zu reduzieren, werden quantitative und „weiche“ qualitative Kriterien sowie ökologische, ökonomische und soziale Indikatoren miteinander verknüpft. Zur Entwicklung eines in der Praxis erprobten Indikatorensets zur nicht-monetären Bewertung von Biodiversität werden weiters existierende Evaluierungsmethoden und -theorien in ausgewählten Fallstudienstädten (Salzburg, Berlin, Stockholm und Rotterdam) erprobt. Zur Entwicklung eines in der Praxis erprobten Indikatorensets haben bereits einige Stakeholder der Stadt Salzburg ihre Kooperation zugesagt.

    Das Projekt wurde von BiodivERsA als eines von sechs aus 50 eingereichten Projekten für das 7. EU-Rahmenprogramm für Forschung empfohlen.

    Nähere Informationen zum Projekt sind unter der URBES-Homepage zu finden: http://urbesproject.org/

    URBES_2 URBES_1URBES_3


  • Städtische Kleingärten in Europa (COST-Action)

    Im Juni 2012 wurde die COST-Aktion „Urban Allotment Gardens in European Cities – Future, Challenges and Lessons Learned“ genehmigt. Neben der AG Stadt- und Landschaftsökologie (Universität Salzburg) unter der Leitung von Prof. Breuste sind zahlreiche Partner aus ganz Europa, wie Belgien, Schweiz, Estland, Lettland, Polen und Großbritannien in dem Projekt involviert.

    Das Hauptziel der COST-Aktion ist eine Forschungsnetzwerk zu entwickeln, welche Kleingärten hinsichtlich ihrer Relevanz für eine nachhaltige Stadtentwicklung in Europa sowie ihrer sozialen, ökologischen und städtebaulichen Auswirkungen und Perspektiven untersucht. So konnte in den letzten 20 Jahren eine Wiederbelebung der Kleingartenaktivitäten durch die Stadtbewohner vor allem in Großstädten beobachtet werden. Gleichzeitig stehen Kleingärten jedoch in Konkurrenz zu anderen Arten der Landnutzung. Die unterschiedlichen Eigenschaften und Nutzungen von Kleingärten, die sich teilweise widersprechen, machen Kleingärten zu einem interdisziplinären Forschungsgegenstand, den es im Hinblick auf unterschiedliche europäische städtische Kontexte zu untersuchen gilt. Im Zuge von ausgewählten Fallbeispielen und vertiefende Untersuchungen in den Bereichen Politik, Soziologie, Ökologie und Städtebau werden in der COST-Aktion Ergebnisse zum Stand der Forschung sowie Herausforderungen und Chancen für Kleingärten präsentiert.  Bis Dato wurde die Bedeutung und das Potenzial städtischer Kleingärten für die Stadtentwicklung noch nicht aus einer europäischen Perspektive untersucht. Das Projekt wird bis 2016 weitergeführt.

  • Grüne Infrastruktur (COST-Action)

    Die AG Stadt- und Landschaftsökologie ist seit 2013 durch MSc. Daniel Wurster und Dr. Annette Voigt in der COST ACTION FP1204 “Green Infrastructure approach: linking environmental with social aspects in studying and managing urban forests” als österreichischer Partner vertreten. Laufzeit des Projektes ist 2014 bis 2017.

    Der Fokus liegt dabei auf sozialen/kulturellen Ökosystemdienstleistungen von städtischen Grünräumen und im Speziellen von Stadtwäldern.

  • Grundlagen für die Entwicklung einer Methodik zur Erfassung von Ökosystemdienstleistungen

    Grundlagen für die Entwicklung einer Methodik zur Erfassung von Ökosystemdienstleistungen

    (Szeged, Ungarn / Salzburg, Österreich)

    Durch das bilaterale Kooperationsprojekt  mit der Universität Szeged, Ungarn sollen Grundlagen für die Entwicklung einer Methodik zur maßstabs- und raumbezogenen Erfassung von Ökosystemdienstleistungen am Beispiel von Stadtregionen entwickelt werden. Ziel der zu fördernden Maßnahme ist es am Beispiel des Übergangsbereiches zwischen Stadt und Land Grundzüge einer Hierarchie landschaftlicher Ökosystemdienstleistungen zu entwickeln. Von Interesse für die beteiligten Wissenschaftler aus Ungarn und Österreich ist die Vertiefung der Kenntnisse über die Möglichkeiten der geographischen Analyse sich überlappender und überlagernder Ökosystemdienstleistungen und die Integration zahlreicher (multifaktoriell abgeleiteter) Ökosystemdienstleistungen im Hinblick eines integrativen Systems. Die Erfassungs- und Bewertungsmethode soll letztendlich für die Anwendungspraxis nutzbar sein und die Umsetzung der EU-Biodiversitätsstrategie unterstützen. Die Laufzeit dieses Projektes ist 2015 – 2017.

 

 

  • Naturschutz und Management von Stadtnatur (Buenos Aires)

    Ziel dieses bilateralen Kooperationsprojektes mit der Universidad de Flores, Buenos Aires, Argentinien ist es ein Handbuches für die nachhaltige Entwicklung der Ufer des Rio Matanza-Riachuelo zu entwickeln. Dieser Fluss ist stark verschmutzt, v.a. durch die Einleitungen aus den angrenzenden Nutzungen (Viehhaltung, Industrie sowie Wohnsiedlungen ohne Anschluss an die Kanalisation). Für die Entwicklung des Handbuches werden auch die häufig vernachlässigten Aspekte Nutzung und Wahrnehmung des Flussgebietes durch die Anwohner berücksichtigt, sowie eine Analyse von verschiedenen Flussregionen in Europa mit einbezogen, die in der Vergangenheit mit ähnlichen Problemen konfrontiert waren. Das Projekt begann 2013 und wird bis 2015 weitergeführt.

  • Städtische Ökosystemdienstleistungen (Guatemala)

    Die Untersuchung der Ökosystemdienstleistungen der Städte Quetzaltenango und La Antigua Guatemala stehen im Mittelpunkt des bilaterales Kooperationsprojektes mit der Universidad de San Carlos, Guatemala. Projektpartner sind das Centre for Urban and Regional Studies -CEUR und das Centre for Conservation Studies -CECON.

  • Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen in Stadtregionen (Kolumbien)

    Seit 2014 wird gemeinsam mit EcoNat, Bogota das bilaterale Kooperationsprojekt „Biodiversity and Ecosystem Services in Urban Regions (BESUR)“ durchgeführt. Dieses Projekt ist in das “Program on Biodiversity and Ecosystem Services in Sub-Urban Zones of Colombian Cities” eingebettet. SURE, EcoNat und Instituto Humboldt Colombia sind Kooperationspartner.

 

 

  • Stadtentwicklung in Beijing

    In dem Eurasia-Pacific Uninet Projekt „Urban Development in Beijing Using Ecosystem Services to Provide Urban Comfort and to Reduce Risks“ wird die Bereitstellung von Ökosystemdienstleistungen in Abhängigkeit der Landnutzung auf einer Standortebene analysiert. Der Schutz städtischer Ökosysteme und deren Ökosystemdienstleistungsbereitstellung für deren Bewohner sind vor allem in chinesischen Städten aufgrund der sehr dynamischen Stadtentwicklung hochaktuell. Laufzeit des Projektes ist 2014 – 2015.

  • Entwicklung und Planung der grünen Infrastruktur in St. Petersburg

    Das bilaterale Kooperationsprojekt begann 2014 und beschäftigt sich mit den grundsätzlichen Problemen, die bei der Entwicklung und Planung der grünen Infrastruktur in St. Petersburg gegenwärtig sind. Projektpartner ist die Forsttechnische Universität St. Petersburg, Russland.

 

  • Zersiedelung der Landschaft vs. kompakte Stadt

    Zersiedelung der Landschaft vs. kompakte Stadt (Poznań, Polen / Salzburg, Österreich)

    Die Partner der Adam Mickiewicz Universiät Poznan, Polen und die AG Stadt- und Landschaftsökologie möchten nach dem 2014 beendeten bilateralen Kooperationsprojekt „Transformation of urban green and open spaces in urban regions and its conditions. Comparative study Poznań and Salzburg“ die erfolgreiche Kooperation fortführen und haben im Herbst 2014 ein Folgeprojekt eingereicht. Titel dieses Projektes: „Zersiedelung der Landschaft vs. kompakte Stadt – ein indikatorbasierter Ansatz für die Bewertung von Ökosystemleistungen.“ Poznań (Polen) und Salzburg (Österreich) sollen als Fallstudienstädte für empirische Erhebungen herangezogen werden. Das Projekt wurde für 2015 – 2016 beantragt.

  • Grüne und blaue Strukturen: Zustandsanalyse, Nutzung und Bewertung als Grundlage für Maßnahmen zur Sanierung und Wiederherstellung (Buenos Aires)

    Das bilaterale Kooperationsprojekt  mit der Universidad de Flores, Buenos Aires, Argentinien wurde aufgrund der gemeinsam sehr erfolgreichen laufenden Forschung  mit dem Titel: „Naturschutz und Management von Stadtnatur: Handbuch  für  die  nachhaltige  Entwicklung  der  Ufer  des Rio Matanza-Riachuelo anhand von Pilotstudien“ im Rahmen des Projektes (bilaterale Kooperationsabkommen) „Conservation and  Management  of  Urban Nature“ eingereicht. Das beantragte Projekt soll im Zeitraum von 2015 bis 2016 bearbeitet werden. Die Kooperation in der Forschung mit der Universidad de Flores in Buenos Aires, Argentinien begann 2009 mit ersten Arbeiten zu Naturschutzgebieten im urbanen Raum von Buenos Aires. Inzwischen sind regelmäßig Diplomanden,  Masterstudenten und Lehrende beider Einrichtungen beim Kooperationspartner tätig.

  • Greening our City – ein Flächendialog (Deutschland)

    Das Projekt „Greening our City. Entwicklung und Etablierung eines Flächendialoges zur Unterstützung eines nachhaltigen Flächenmanagements“ bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt wurde für die Laufzeit von 2015 – 2018 beantragt.

  • Integrierte Analyse von Stadtstrukturtypen und Ökosystemdienstleistungen mit Methoden der Fernerkundung

    Integrierte Analyse von Stadtstrukturtypen und Ökosystemdienstleistungen mit Methoden der Fernerkundung (Delhi, Indien / Salzburg, Österreich)

    Ein weiteres bilaterales Kooperationsprojekt ist mit der University Jamia Millia Islamia, Delhi, Indien in Planung. Der eingereichte Titel des Projektes: „Integrierte Analyse von Stadtstrukturtypen und der von ihnen ausgehenden Ökosystemdienstleistungen mit Methoden der Fernerkundung und der stadtökologischen Modellierung“. Die WTZ (Wissenschaftlich-Technische Zusammenarbeit) Indien wurde für die Laufzeit von 2015 bis 2017 beantragt.